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Authors: Alexander Egyed
Die Diplomarbeit hat
zum Ziel, die Client-Server-Architektur des CASE-Tools Systems
Engineer 5.1 der Firma LBMS anhand eines Fallbeispieles zu
beschreiben. Die Client-Server-Architektur steht hier in zweifachem
Zusammenhang. Erstens ist Systems Engineer zum Mehrbenutzerbetrieb
geeignet, d.h. mehrere Programm- bzw. Systementwickler können eines
oder mehrere Projekte gleichzeitig bearbeiten. Systems Engineer benötigt
zu diesem Zweck ein zentrales Repository (Datenbank), in dem alle
Information gehalten werden, die für mehr als einen Entwickler von
Bedeutung sein könnten. Zweitens kann Systems Engineer zur
Entwicklung von Client-Server Anwendungsprogrammen verwendet werden.
Im Rahmen dieser Arbeit wird vor allem der zweite Teil, die
Client-Server-Anwendungsentwicklung mit Hilfe dieses CASE-Tools,
genauer untersucht.
Als Fallbeispiel für das Client-Server-Programm wurde ein
Einwohnermeldewesen gewählt, welches einen Teilbereich eines
bestehenden Produktes K.I.M (Kommunales Informations Management) von
Digital Data Systems darstellt. Das Einwohnermeldewesen soll die
wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde, zur Erfassung von Bewohnern,
erfüllen (zum Beispiel Meldefall abwickeln). Dieses Programm soll
allerdings nicht den Kernpunkt dieser Arbeit darstellen, sondern
wird vielmehr ein Hilfsmittel sein, um das Vorgehensmodell einer
Client-Server-Anwendungsentwicklung mit Systems Engineer zu
dokumentieren. Es wird daher in dieser Arbeit auf die Methoden der
Softwareentwicklung und deren Zusammenhänge eingegangen. Neben der
Client-Server-Architektur soll das Einwohnermeldewesen auch mit
einer graphischen Benutzeroberflche (GUI-Graphical User Interface)
ausgestattet werden. Wenngleich Client-Server und GUI zwei getrennte
Bereiche der Informatik sind, treten sie jedoch häufig zusammen
auf, da beide einen wichtigen Einfluß auf das ergonomische Arbeiten
mit Software-Produkten haben. Zum einen legt GUI die Benutzeroberfläche
und die prinzipielle Handhabung des Systems fest, whrend zum anderen
die Client-Server-Architektur das Verhalten des Software-Systems dem
Benutzer gegenüber festlegt.
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